Kindergarten Wolperode

 

Der Kindergarten wurde 1974 gegründet und 2019 von der Lebenshilfe Bad Gandersheim- Seesen übernommen. Unsere Einrichtung liegt im Ortsteil Wolperode das zum Stadtgebiet Bad Gandersheim gehört. Der Kindergarten befindet sich im städtischen Gebäude der ehemaligen Dorfschule in einer Nebenstraße ohne Durchgangsverkehr und in unmittelbarer Nähe der Felder, deren Wege zu Spaziergängen in den nahen Wald einladen.

In unserer Einrichtung können wir bis zu 15 Krippenkinder im Alter von ein bis drei Jahren und im Kindergarten bis zu 20 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren betreuen.

Unsere Regelbetreuung findet von Montag bis Freitag jeweils von 08.00 bis 14.00 Uhr statt, für berufstätige Eltern besteht die Möglichkeit unsere Sonderöffnungszeit ab 07.30 Uhr in Anspruch zu nehmen.

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Laura K. Gruppenleitung (Kindergarten), Leon K. Vertretungskraft, Melanie S. Drittkraft in der Krippe, Annette W. Erzieherin (Kindergarten), Lucia B. Leitung der Einrichtung Christine T. Gruppenleitung Krippe, Sandra A. Erzieherin (Krippe), Katrin S. Erzieherin (Krippe)

Wir arbeiten Situationsorientiert. Bei uns gibt es zwei Gruppen eine Krippengruppe und eine Kindergartengruppe. Kern des Konzepts ist das Wohlbefinden jedes Kindes mit seinen Eigenheiten.

Daher stehen die Signale der Kinder im Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit. Sie zeigen uns, worauf es jeweils ankommt und was ihr individueller „Bildungsplan“ vorgibt

Wir möchten die Kinder auf dem Weg zur Selbstständigkeit fördern und jeden Entwicklungsschritt unterstützen. Wir sehen Krippe und Kindergarten als einen Lebensraum mit den ersten sozialen Begegnungen außerhalb der Familie. Einen Raum, in dem Kinder kreativ und effektiv durch Spaß und im Spiel ihre Fähigkeiten erlernen und vertiefen können.

Die Kinder haben die freie Wahl in welchen Bereichen sie spielen und an welchen Projekten und Angeboten sie teilnehmen möchten. Diese werden nach Interesse, Alter oder Situation gestaltet. Um jedes Kind individuell fördern zu können, führen wir gezielte Beobachtungen durch, dokumentieren diese und entwickeln daraus altersentsprechende Angebote.

Unsere Räumlichkeiten so wie das große Außengelände geben den Kindern eine große Möglichkeit sich auszuprobieren und zu entfalten.

Projekte können für die gesamte Gruppe aber auch nur für eine bestimmte Zielgruppe angeboten werden. Während der Freispielphase finden gezielte und/oder angeleitete Projekte statt. Diese werden nach Interesse, Alter oder Situation gestaltet

Projekte können Themen sein, die über einen längeren Zeitraum für alle Kinder angeboten werden. Durch das Arbeiten an Projekten bieten wir den Kindern vielfältige Möglichkeiten der Beteiligung. Projekte können sein: Waldwoche, Feuerwehr, Mosterei – der Apfel, Familie und noch vieles mehr.   

Vorschulerziehung beginnt mit dem Eintritt in unseren Kindergarten. Unser gesamtes Konzept ist darauf ausgerichtet, die Kinder an die Schule heranzuführen. Auch das Lernen für die Schulreife, findet täglich in spielerischer Form statt, indem die Kinder durch ganzheitliche pädagogische Arbeit gefördert werden.
Wir wollen unseren zukünftigen Schulkindern einen großen Erfahrungsschatz für ihr späteres Leben mit auf den Weg geben und ihnen den Übergang zur Grundschule erleichtern.
Im letzten Kindergartenjahr fördern wir unsere zukünftigen Schulkinder durch das Übungsprogramm „Wuppis Abendteuer- Reise“. Hier ist der Name Programm: „Wuppis Abenteuer-Reise durch die phonologische Bewusstheit“ nimmt die Kinder mit auf eine Reise durch die phonologische Bewusstheit. Das Material fördert ganz spielerisch das genaue Hinhören, sensibilisiert für die Struktur der Sprache und bereitet die Kinder im letzten Jahr vor der Einschulung auf den Schriftspracherwerb vor. Zusätzlich finden für die zukünftigen Schulkinder im letzten Kindergartenjahr verschiedene Angebote statt: Theaterbesuch, Ausflug in den Sottrum-Park, Hospitation in der Schule und vieles mehr.

Unser liebevoll gestaltetes, großes Außengelände bietet unseren Kindern ein vielfältiges Angebot an Bewegung, Spiel- und Wahrnehmungsmöglichkeiten. So laden die Klettergerüste zum Erproben der Geschicklichkeit und der eigenen Kräfte ein. Der Sandkastenbereich bietet außerdem die Möglichkeit, zu bauen und zu experimentieren. Das selbst angelegte Hochbeet steht vorne am Eingangsbereich des Kindergarten. Die Kinder lernen durch die Bearbeitung und Pflege des Beetes die Kreisläufe der Natur kennen: von der Aussaat, Pflege und Ernte des Gemüses bis hin zur Verwendung in der Küche. Die kontinuierliche Nutzung und die anfallenden Arbeiten am Hochbeet fördern das Verantwortungsgefühl.

Der Kindergartenbereich wird durch einen kleinen Zaun von dem Krippenbereich getrennt. Die Krippenkinder sowie auch die Kindergartenkinder haben aber dennoch die Möglichkeit das Spiel der anderen zu beobachten und zu verfolgen.

Durch diesen Kontakt fällt später auch der Wechsel in den Kindergarten leichter.

der kontinuierliche Austausch zwischen pädagogischen Fachkräften und Eltern unterstützt die Entwicklung des Kindes. Gespräche und Austausch finden statt durch:

  • Tür- und Angelgespräche beim Bringen und Abholen der Kinder
  • Elternabende
  • gemeinsame Aktionen, z.B. Laternenfest, Muttertag, Sommerfest, etc.
  • Hospitationen
  • Einzelgespräche
  • Elternbriefe

Ziel ist es, auf einer gemeinsamen Basis und gegenseitigem Vertrauen den Aufbau einer guten Erziehungspartnerschaft zu ermöglichen.

Die Carusos“ ist eine Initiative des deutschen Chorverbandes (DCV) zur Förderung des kindgerechten Singens in Kindertagesstätten. Der DCV vergibt ein Zertifikat an alle Kindertageseinrichtungen, welche die festgelegten Qualitätskriterien für kindgerechtes Singen erfüllt haben. Diese Standards wurden mit der Hochschule für Musik in Würzburg erarbeite. Nur wenn diese fünf Kriterien erfüllt werden, erhält die Kindertageseinrichtung das Zertifikat:

  • Täglich mind. 15 Minuten mit allen Kindern singen
  • Die Tonhöhe wird der kindlichen Stimme angepasst.
  • Das Repertoire ist musikalisch und inhaltlich vielfältig dem Alter der Kinder entsprechend
  • Das Singen wird durch Bewegung und durch Instrumente begleitet
  • Singen und Musizieren haben in der Einrichtung einen besonders hohen Stellenwert

Das gemeinsame Ziel ist es, die Einrichtung und damit die Kinder finanziell zu fördern und bei der Umsetzung der vielfältigen, neuen Aufgaben zu unterstützen.
Durch Mitgliedsbeiträge der Eltern, Einnahmen aus z.B. Kuchenverkäufen auf Festen und durch Spenden können viele gemeinsame Projekte, Ausflüge und Fördermaßnahmen einheitlich für alle Kinder angeboten werden.