Integrationskindergarten Bad Gandersheim

 

Schließungszeiten

  • Tag nach Himmelfahrt
  • 3 Wochen in den Sommerferien (variabel- die Termine werden den Eltern vor Jahresende bekannt gegeben)
  • 1 Woche in den Herbstferien
  • + 2 variable Fortbildungstage (Frühjahr, Herbst)

Elternbeitrag


Einkommensstufe Integrationsgruppen Krippe
1 148,00 € 134,00 €
2 159,00 € 144,00 €
3 171,00 € 155,00 €
4 184,00 € 165,00 €
5 195,00 € 176,00 €
6 207,00 € 187,00 €
7 218,00 € 198,00 €
Zusatzbeitrag bei Inanspruchnahme der Sonderöffnungszeit: 7.30-8.00 Uhr: siehe unten

Beitragsstaffelung bei Inanspruchnahme der Sonderöffnungszeit von 30 Minuten


Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Stufe 4 Stufe 5 Stufe 6 Stufe 7
12,50 € 13,00 € 13,50 € 14,00 € 14,50 € 15,00 € 15,50 €

Essen

Es besteht die Möglichkeit, täglich am warmen Mittagessen teilzunehmen.

Eine Kinderportion kostet momentan 1,60 €

Gruppen/Altersstruktur


Gruppe Alter der Kinder Plätze für Kinder mit Behinderung Plätze für Kinder ohne Behinderung
Integrationsgruppe Maulwürfe 2 Jahre bis zur Einschulung 4 14
Integrationsgruppe Spatzen 3 Jahre bis zur Einschulung 4 14
Regelgruppe Bären 3 Jahre bis zur Einschulung 0 10

 

Wochenablauf


Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag

Einzelförderung
Kneipp
Freispiel

Kneipp
Lernwerkstätte
Sprachtherapie
Vorschulprojekt
Freispiel

Kneipp
Lernwerkstätte
Vorschulprojekt
Freispiel

Musikgarten
Freispiel
Kneipp

Ergotherapie
Lernwerkstätte
Ausflüge oder
Waldtag
Freispiel

Pädagogische Schwerpunkte

Integration

Durch die gemeinsame Erziehung der Kinder mit und ohne Behinderung wird Akzeptanz und Toleranz erweckt. Behinderungen werden als Teil der realen Welt erlebt.
Die Kinder lernen, die Besonderheiten Anderer wahrzunehmen und diese zu akzeptieren.
Dabei erfahren sie, dass jeder etwas leisten kann, nur unterschiedlich- jeder nach seinen Möglichkeiten.
Durch das natürliche Entwicklungs- und Bildungsgefälle entsteht eine anregungsreiche Umwelt, die allen Kindern vielfältige Erfahrungsmöglichkeiten, vor allem im sozialen- und emotionalen Bereich bietet. Wir versuchen immer alle Kinder in die Abläufe und Planungen einzubeziehen, obwohl wir ab und zu auf Barrieren und Grenzen stoßen. Immer streben wir jedoch Lösungen an, die den Kindern gerecht werden.

 

 

Lernwerkstätte

Um den Kindern die Möglichkeit zu geben, sich ganzheitlich, auf verschiedener Weise, passend zur ihren individuellen Möglichkeiten mit einem Thema zu beschäftigen, verwandelten wir unseren Kindergarten in eine Lernwerkstatt. Die Handlungsweise basiert auf der Selbsttätigkeit des Kindes. An Lernstationen können die Kinder intensiv, einzeln oder in kleinen Gruppen lernen. Jedes Kind adäquat zu seiner Entwicklung. Meistens finden die Kinder zum aktuellen Thema unterschiedliche Reize und Materialien vor, die sie in jedem Raum zu anderen Vorgehensweisen einladen.

 

Kneipp

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Unser Alltag wird auch durch Kneippangebote bereichert. Die Angebote basieren oder betreffen die 5 Säulen der Kneipppädagogik: Lebensordnung, Wasser, Kräuterkunde, Bewegung und gesunde Ernährung.
Lebensordnung bedeutet für uns: gesundes Verhältnis zwischen den angeleitenten Angeboten und dem freien Spiel im Tagesablauf, Anerkennung und Lob, Vertrauen in das eigene Tun, Grenzen setzen, klare Aussagen, Förderung der Kreativität und viele Rituale.

Die Säule Wasser realisieren wir durch: mit Wasser experimentieren, Wassertreten, Kniegüsse, Arm – und Fußbäder, Tau- und Schneelaufen, Licht- und Luftbad.

Die Bewegung wird bei uns sehr stark gelebt. Durch das tägliche Spiel draußen, Psychomotorik in der Turnhalle, freitags Waldaufenthalt, gehen wir dem starken Bewegungsdrang der Kinder nach.

Auch gesunde Ernährung wird von unseren Kindern gelebt. Den ganzen Tag über gibt es für die Kinder frisches Obst und Gemüse zum Verzehr. Zu den Geburtstagsfeiern bringen uns die Eltern auch Gemüse. Es wird darauf geachtet, dass Kinder viel Wasser und Kräutertee trinken. Zusammen mit unseren Eltern verzichten wir auf Fertigprodukte mit hohem Zuckeranteil.

Unser Essen und Trinken bereichen wir durch unsere Kräuter, die in unserem Kräutergarten wachsen und von den Kindern gepflegt werden. Wir trocknen, rubbeln die Kräuter, sortieren diese, bereiten Tee, Säfte und Brotaufstriche zu.

Mehr als die Hälfte des Teams bildet sich hierzu regelmäßig fort. Wir befinden uns aktuell auf dem Weg zur Zertifizierung als Kneippkindergarten.

Offene Arbeit

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Unser Vormittag besteht aus einer Balance zwischen offenen und festen Strukturen. Der offene Teil zeigt sich nicht nur dadurch, dass unsere Raumtüren offen stehen, sondern auch dadurch, dass wir den Kindern mehr Autonomie zutrauen. Durch die Freiheit, eigenen Interessen nachzugehen (Lernwerkstätte/Projekt und Freispiel draußen und drinnen), den Spielort und den Spielpartner, der nicht nur aus der herkömmlichen Gruppe stammen muss, selbst zu wählen, lernen die Kinder sich selbst zu organisieren, aber auch ihre Angelegenheiten selbst zu regulieren. Damit die Kinder mehr Wahl- und Bestimmungsmöglichkeiten bekommen, haben wir unseren Räumen unterschiedliche Charaktere verliehen, die durch dort angesiedelte Reize bestimmt werden und die Kinder zu verschiedenen Vorgehensweisen und der Auseinandersetzung mit der Umwelt einladen.

Es gibt deshalb keine Gruppenräume mit Funktionsecken, sondern von allen Kindern genutzte Plätze. So haben die Kinder größtmögliche Chancen, nach ihren eigenen Neigungen und Wünschen zu spielen und ihre Umwelt zu erfahren. So ist jeder Tag für die Kinder interessant, spannend und aufregend.

 

Heilpädagogisches Angebot

Die Heilpädagogen in unserem Kindergarten sind mit verschiedenen Behinderungsarten und darauf abgestimmten Übungen vertraut. Außerdem verfügen einige der Teamkolleginnen über Zusatzausbildungen für Mitarbeiter aus integrativen Gruppen. Sie sind u.a. Informationsträger für die anderen Mitarbeiter, damit alle Kolleginnen möglichst umfassend über das beeinträchtigte Kind informiert sind. Wir erstellen für jedes beeinträchtigte Kind, acht Wochen nach seiner Aufnahme, einen Förderplan, der zwei Mal im Jahr aktualisiert wird. Die praktische Umsetzung des Förderplanes basiert auf Eigeninitiative und Können des Kindes, d.h. das Kind wird durch adäquate Materialien und Spielideen zum Tun motiviert. Darüber hinaus werden jährlich Entwicklungsberichte erstellt, die gemeinsam mit den Eltern der Kinder in der Einrichtung besprochen werden. Außerdem werden diese bei Anträgen auf Kostenverlängerung beigefügt.

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Therapeutisches  Angebot

Integrative Erziehung geht in unserem Kindergarten von dem Grundgedanken aus, dass der Anspruch auf gleichberechtigte Teilnahme am gemeinsamen Spielen und Lernen für alle Kinder Gültigkeit besitzt. Aus diesem Grund findet die Therapie bei uns im vertrauten Umfeld des Kindes statt, d.h. im Gruppenraum, im Bewegungsraum, in der Küche, im Snoezelraum oder auf dem Außengelände. Die Einbindung der Therapien in den Kindergartenalltag erfolgt in Absprache mit den Eltern des Kindes. Diese wird oft als große Entlastung für die betroffenen Familien empfunden. Die Förderung dieser Kinder wird nicht als Sondermaßnahme ausgeübt, sondern so gestaltet, dass auch andere Kinder mitmachen können. Bei bestimmten Beeinträchtigungen ist auch die Einzeltherapie zulässig und notwendig. Die primäre Aufgabe der Therapie wie auch der Pädagogik besteht darin, die individuellen Kompetenzen des Kindes zu entwickeln und zu fördern.

Eine ganzheitliche Arbeit mit dem Kind setzt eine enge Kooperation zwischen dem pädagogischen Team und den Therapeuten voraus. Es finden regelmäßig gemeinsame Besprechungen statt. Die einzelnen Therapieformen sowie die Gruppenarbeit des pädagogischen Personals sollen sich zum Wohle einer ganzheitlichen Förderung des Kindes ergänzen.

Termine

Keine Veranstaltungen